Novaliswanderweg

Novaliswanderweg von Artern nach Tilleda, Wegstrecke Gemarkung Artern

Novaliswanderweg

Start Salinepark

Salinepark/ Höhe Novalisstein

am Stadion vorbei/ Salinestraße bis Parkplatz Siedehaus

Rudolf-Breitscheid-Straße bis Bergstraße

Bergstraße/ Einbecker Straße, weiter Richtung Weinberg

an Jüngkens Aussicht vorbei bis zur Wetterstation

Karl-Liebknecht-Straße/ Gerichtsrain bis in die August-Bebel-Straße

Durchgang zur B85 Sangerhäuser Straße vor der Kleingartenanlage

Sangerhäuser Straße/ Parkfriedhof mit Solequelle

Ausgang Parkfriedhof/ weiter entlang des Solgrabens bis Talfeld

Talfeld/ Am Westbahnhof/ Sumpf und Weiterführung auf den Kyffhäuser-Feengrottenweg Richtung A71

 

Friedrich von Hardenberg - Novalis

Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg, besser bekannt als Dichter unter dem Pseudonym Novalis, wurde am 02. Mai 1772 in Wiederstedt geboren. Er war der Sohn des Geheimrats und derzeitigen Direktors der Arterner, Dürrenberger und Kösener Saline, Freiherr Heinrich Ulrich Erasmus von Hardenberg. Er studierte Rechtswissenschaften und das Bergfach. Während seiner Studienjahre lernte er u.a. Schiller und Reinhold kennen und schloß Freundschaft mit Friedrich Schlegel. Nach dem Abschluss seines Bergfach-Studiums in Freiberg, kam der junge Hardenberg 1799 aufgrund eines Lungenleidens an die Saline nach Artern. Dort wohnte er im Salinehaus und wurde Bergassessor in Artern. Hier konnte er arbeiten, seine romantische Dichtkunst ausüben und Wanderungen zum Kyffhäuser vornehmen. Gut möglich, dass das Städtchen Artern als Inspiration für sein Romanfragment "Heinrich von Ofterdingen" galt, in dem man lesen kann: "Wohl war mir, als sei es zur Hochzeit. Ich hielt mich nicht auf dem Wege, sondern immer feldein durch Tal und Wald, und bald kam ich an einen hohen Berg. Als ich oben war, sah ich die Goldene Aue vor mir, und überschaute Thüringen weit und breit, also dass kein Berg in der Nähe umher mir die Aussicht wehrte. Gegenüber lag der Harz mit seinen dunklen Bergen, und ich sah unzählige Schlösser, Klöster und Ortschaften." 

"Wir gehen immer nach Hause." sind die schlichten, schönen Worte, die den Gedanken Novalis teilt, seine Ansicht mit dem Tod kehren wir in unser ursprüngliches Dasein wieder zurück. Nach dem frühen Tod seiner Frau Sophie von Kühn 1797 entwickelte sich Friedrich von Hardenberg zu einem Dichter, der Ethik nicht nur gedacht, sondern gelebt hat. In seinen Werken verarbeitet er seine Ansicht vom Weltbild und Dasein, welches nach langer Krankheit auch für ihn im Jahr 1801 endete.

Novalis und die Blaue Blume

Die blaue Blume ist das Symbol der Romantik. Novalis spricht in seinem Romanfragment "Heinrich von Ofterdingen" von einer Wunderblume. Sie schwankt zwischen Realität und Traum und steht für eine ungeheure Sehnsucht nach einer unerreichbaren Sache. Eine Sehnsucht, die ihn vorantreibt, das Schwanken zwischen Heimweh und Fernweh, eine unbändige, unerschöpfliche Kraft der Natur und schließlich die Suche des Menschen nach sich selbst. 
Der junge Heinrich aus seinem Romanfragment träumt von der blauen Blume, erkennt nicht nur die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren, sondern erblickt in ihr ein zartes Gesicht, das seiner späteren Verlobten.

Novalis lernt am 17. November 1794 die zwöfljährigen Christiane Wilhelmine Sophie von Kühn kennen und verliebt sich innerhalb einer Viertelstunde in sie. Am 17. März 1795, zum dreizehnten Geburtstag Sophies, verlobten sie sich. Sophie erkrankte aber schon nach kurzer Zeit schwer an Tuberkulose und konnte sich davon nicht mehr erholen. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren verstarb sie am 19. März 1797. Der Tod seiner Verlobten erschütterte und prägt sein Leben. Sein Studienfreund Friedrich Schwedenstein malte ihm nach dieser Tragödie ein Aquarellgemälde, das vertrocknete blaue Kornblumen zeigte. 
Folglich wird die Blaue Blume als Symbol der Liebe, Sehnsucht, Unendlichkeit und Selbsterkenntnis interpretiert.

Quelle www.wortwuchs.net

Quelle: Wikipedia
Gedenkstein zu Ehren Novalis mit den Lebensdaten

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