Hochwassersituation an Helme und Unstrut am 01.01.2024

Wasserstände im weiteren Verlauf der Helme verbleiben auf extrem hohem Niveau

Meldung vom 01.01.2024

Die Hochwassersituation an der Helme ist nach wie vor kritisch. Besonders betroffen sind Mönchpfiffel-Nikolausrieth und Heygendorf.
In der Nacht zu Silvester stieg der Pegel um 9 cm auf 3,08 m. Damit stand die Helme teilweise bis an die aufgeschichteten Sandsäcke und stand an der Unterkante der Brücke. Es bestand die Gefahr eines Rückstaus. Am Silvestermorgen wurde deshalb der Dammdurchbruch vor Nikolausrieth nochmals vertieft, das Wasser läuft in das Rieth. Der Pegel sank dadurch bis zum heutigen Morgen auf 2,91 m.
Das Wasser ist mittlerweile in die Kanalisation gelaufen, für die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner wurde vom Kat.-schutz ein Toilettenwagen aufgestellt.

Die Lage am Damm und im Rieth wird durch die Arterner Feuerwehr mit einer Drohne überwacht.

Von Mönchpfiffel aus drückte das Hochwasser über einen bereits teilweise verschlossenen Durchfluss über die Felder nach Heygendorf. Randbereiche waren bereits geflutet, das Wasser drohte in die Ortslage zu laufen. Der Durchfluss in Mönchpfiffel wurde leicht erhöht, bis in die Abendstunden war der Zufluss in Heygendorf gestoppt.

In Voigtstedt ist die Lage derzeit noch entspannt. Aktuell ist aber noch nicht absehbar, wie sich der Wasseranstieg im Rieth auf Flutgraben und Kleine Helme auswirken werden.

Die Zuflüsse zur Talsperre Kelbra belaufen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt aus Zorge und Helme bei ca. 21 m³/s. Um die Talsperre weiterhin zu entlasten, erfolgt die Abgabe auf konstant hohem Niveau bei ca. 45 m³/s. Aufgrund der weiteren Nachsteuerung ist mit einem weiteren Absinken nicht zu rechnen. Die Wasserstände im weiteren Verlauf der Helme verbleiben auf extrem hohem Niveau.

Der Pegel der Unstrut in Artern ist seit dem 30.12.23 um weitere 17 cm gesunken. Die Talsperre Straußfurt hat den Abfluss von 60 auf 40 m³ abgesenkt. Dadurch wird sich die Lage in Artern weiter entspannen.

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