An der Hängeseilbrücke geht es voran

Meldung vom 16.06.2020

Seit der Wiederöffnung der Hängeseilbrücke in der Hohen Schrecke kommen wieder mehr Besucher in die Hohe Schrecke, um diese besondere Attraktion in Thüringens Norden zu erleben. Am langen Pfingstwochenende nutzten mehr als 400 Autofahrer den Parkplatz in Braunsroda für einen Ausflug. In einer durchschnittlichen Woche ohne Feiertag kommen zwischen 30 und 100 Autos pro Tag.
An der Brücke sowie auf dem Weg dahin sind in den letzten Wochen die Wege verbessert worden, damit sie der höheren Nutzung besser standhalten. Sitzbänke und Infotafeln und mehr Wegweiser sind bestellt, um die Erlebnis weiter zu verbessern. So bringt der Verein Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V. die Entwicklung des naturnahen Tourismusziels weiter voran.
Nur in Braunsroda bleibt einiges zu tun. Damit der Besucherverkehr und das Parken neu geregelt werden kann, hat der Verein schon im Herbst begonnen, den Behörden die notwendige Zuarbeit zuzuarbeiten. Seither sind verschiedene Behörden, die Stadt sowie Landratsamt im Prozess, um Lösungen für die unterschiedlichen Problemstellungen zu finden. Sobald als ein Ergebnis die entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung erteilt ist, können die Schilder gekauft und aufgestellt werden. Dann sollen Besucher besser zum Parkplatz gelenkt werden und Parkverbote im Ort für eine Entlastung der Anwohner sorgen. In der Zwischenzeit sollen jetzt an vollen Wochenenden Einweiser organisiert werden, damit jeder zum Parkplatz findet.
Der Verein bittet alle Besucher darauf zu achten, dass Anwohner, die Forst- und Landwirtschaft, und alle anderen Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden, und bedauert sehr, dass die Anwohner in Braunsroda durch wildes Parken im Ort belästigt werden. Außerdem wird daran erinnert, dass man mit dem Kraftfahrzeug nur mit Genehmigung in den Wald fahren darf!
Die Hängeseilbrücke liegt ca. 3 km von Braunsroda entfernt, und ist für den Besucher nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Weitere Wanderwege zur Brücke führen von Reinsdorf und Gehofen aus. Empfohlen wird festes Schuhwerk und im Gepäck genug zu trinken und zu essen. Gemäß der neusten Verordnung des Freistaates wird empfohlen, an und auf der Brücke die Abstandregelungen einzuhalten.
Der Bau der Brücke in 2019 wurde durch die finanzielle Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Umweltschutz (TMUEN), des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und der Stiftung Naturschutz Thüringen ermöglicht.
Pressekontakt: Vereinsvorsitzende, Dagmar Dittmer, Tel: 0174 3130002 , bzw.
Regionalmanagement Hohe Schrecke, Robin Kendon, Tel: 0361 600 200 32

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