Schneefall führt zu starken Beeinträchtigungen

Winterdienst arbeitet bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit

Meldung vom 09.02.2021

Wintereinbruch 2021

Der starke Schneefall vom Wochenende, der bis in den Montagnachmittag dauerte, stellte alle in der Stadt vor große Probleme. Die Schneemengen lagen außerhalb aller planbaren Größen und entsprach den Schneefällen in Mittelgebirgsregionen. Weder der Bauhof der Stadt für die Straßen und Plätze, noch die Bürgerinnen und Bürger für die Fußwege, sind dafür ausgerüstet. In den Ortschaften Heygendorf, Schönfeld und Voigtstedt musste generell auf Hilfe von Privatpersonen und Firmen zurückgeriffen werden. Hier reicht in normalen Wintern der Rasentraktor mit einem kleinen Schiebeschild, der bei den Schneemassen aber keine Chance hatte.

Auch in Artern wurden ab Dienstag weitere Firmen zur Unterstützung heran gezogen. Trotz allem ist es aber so, dass es bei solchen Schneefällen einige Tage dauert, bis alle Straßen geschoben werden können. Aus diesem Grund werden die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis gebeten, wenn gerade ihre Straße etwas dauert. Der Bauhof der Stadt ist jeden Tag 14 Stunden in der Stadt unterwegs und versucht sein möglichstes. Ebenso muss die Feuerwehr mehrmals täglich (und nächtens) ausrücken.
Leider dauert es länger, weil manche Straßen so zugeparkt sind, dass mit Technik nur schwer geräumt werden kann. Zusätzlich schaffen manche den Schnee von ihrem Grundstück zusätzlich auf die Straßen und erschweren den Winterdienst. Da ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es am Ende noch länger dauert.

Bis zum Freitag soll versucht werden, alle Straßen so geräumt zu haben, dass sie zumindest passierbar sind. Teilweise wird dazu nur 1 Spur zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird der Schnee an engen Stellen abgefahren. Es ist aber damit zu rechnen, dass es ein paar Tage länger dauern wird, bis wieder einigermaßen normale Straßenverhältnisse herrschen.

Die Bürgerinnen und Bürger werden bei ihren Gängen durch die Stadt gebeten, auch auf Schneeüberhänge, Eiszapfen und mögliche Dachlawinen zu achten. Hier besteht erhebliche Gefahr. Heute war deshalb bereits die Feuerwehr in der Stadt unterwegs.

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