Sehenswürdigkeiten/ Besonderheiten

Kulturelle Angebote, Tourismus und Freizeit Gastronomische Einrichtungen, aber auch Erholungsgebiete z.B. "Aratorasee" mit Karpfenklause, Kleingartenanlage "Kyffhäusergrund" sowie das Schülerfreizeitzentrum und der Filmtreff mit Visionsbar bieten den Bürgern und Besuchern der Stadt viele Möglichkeiten der Entspannung.
Ein lohnenswertes Ausflugsziel ist der Jüngkens-Aussichtsturm auf dem Weinberg, wo man einen herrlichen Blick auf die Stadt, "Goldene - und Diamantene Aue" sowie das Kyffhäusergebirge hat. Weitere Sehenswürdigkeiten unserer Stadt sind die beiden Kirchen, die Veitskirche und die Marienkirche, sowie das im neo-barocken Stil erbaute Rathaus.
Zu einem erholsamen Spaziergang lädt der wunderschöne Parkfriedhof mit Solequelle und dem angrenzenden Naturschutzgebiet, in diesem wachsen seltene Salzpflanzen, ein.
Ein wahres Schmuckstück ist das Gebäude "Oberer Hof", ein einstiges Rittergut, geworden.
Die Galerie "Aratora" lädt kunstinteressierte Besucher zu ständig wechselnden Ausstellungen von Künstlern ein.

Der Salinepark hat sich mit seinem neugestalteten Soleschwimmbad, der Freilichtbühne, dem Fitneßpfad, dem Stadion und der Bowlingbahn zu einem Zentrum der Erholung und Entspannung, des Sports und der Freizeitgestaltung entwickelt.

Rathaus (1906 - Neo-Barocker Stil)


- mit Uhrturm

- Bismarckstandbild

- Buntglasfenster im Rathausfestsaal

- größtes Wandgemälde in Nordthüringen von Otto Engelhardt Kyffhäuser

- vollständig saniert 1993/ 94

- Gesamthöhe des Rathauses 37,75 m


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St. Veits - Kirche

Als eines der ältesten gebliebenen mittelalterlichen Bauwerke der Stadt präsentiert sich die St. Veits - Kirche im Norden der Arterner Altstadt. Der Bau in seinem jetzigen Aussehen stammt aus der Mitte des 13. Jahrhundert und fällt somit in die späte Romanik bzw. Frühgotik.
Beachtenswert sind der sich über der Vierung der Seitenschiffe befindliche Kirchturm sowie daraus sich ergebend, der kreuzförmige Grundriß des Gotteshauses. Bis in die Zeit der Reformation wurde die Veitskirche von den Altstadtbewohnern Arterns sakral genutzt.
Seit etwa der Mitte des 16. Jahrhundert stand das Gotteshaus leer und wurde nur noch sporadisch für Gottesdienste u.a. in Anspruch genommen. Das Gebäude verfiel.
Im 18. und 19. Jahrhundert diente es u.a. als Scheune, Geräteunterstand und sogar einmal als Gefängnis. Seit 1895 befand sich eine Turnhalle im Kircheninneren, seit der Mitte der 30er Jahre unseres Jahrhunderts ein Heimatmuseum.
Ab 1990 wurde die Veitskirche als Wahrzeichen der Stadt Artern umfangreich restauriert. Während der Bauarbeiten im Kircheninneren kamen Reste von 3 Vorgängerbauten zum Vorschein, die archäologisch dokumentiert wurden.
Die Restaurierung der "Veitskirche" wurde im August 1999 abgeschlossen.
Das Gebäude wird für Ausstellungen, Konzerte und standesamtliche Eheschließungen genutzt.

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Kirche St. Marien

Die Stadtkirche St. Marien wurde im 12. Jh. erbaut. Die Kirche wurde der Mutter Maria geweiht. Als Material wurde Buntsandstein, Kalkstein, Konglomerat und Gips verwendet.
Nach 1150 wurde der Turm gebaut, um 1225 der spätere Chorraum, jetzt "Winterkirche".
Bis 1540 katholische Kirche von Artern.
1607/08 Westschiff nach Brand abgerissen.
1615 Beginn des Wiederaufbaus.
1620 am 25. Mai (Himmelfahrt) Einweihung des Kirchenschiffes.
1654 wird an der Kirche wieder gebaut - (heutiger Grundriß).
1656 Einbau der ersten Emporen.
1669 am 8. Juni Turmknopf aufgesetzt.
1670 Dach fertig.
685 am 30.11. - St. Andreastag - wird die Kirche eingeweiht.
Wegen der Erweiterung des Kirchenschiffes und der Vergrößerung des Daches wurde über den Glocken
die Turmstube (Fachwerk) aufgesetzt und der Turmreiter gab dem Turm sein heutiges Aussehen.
1837 Ausbau der alten, Einbau der Doppelemporen.
Bis 1859 Restaurierung.
1860 Fresko "Verklärung" im Bogen (von Sörensen, Merseburg).
21.5.1861 Turmknopf aufgesetzt.
Um 1870 Orgel von Strobel, Frankenhausen.
Im zweiten Weltkrieg werden Glocken abgegeben.
1955 erlebt die Gemeinde einen großen Tag mit der Einweihung einer neuen Glocke.
29.11.1964 Einweihung der Winterkirche.
1994 neue Dacheindeckung.

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Fachwerkhaus Oberer Hof

Eines der ältesten Gebäude der Stadt ist das damalige Herrenhaus auf dem Terrain des Oberen Hofes, eines ehemaligen Rittergutes. Dieses Fachwerkhaus stammt aus der Zeit Mitte des 17. Jahrhunderts.
Mit viel Einsatz und Engagement wurde zu Beginn der 90er Jahre dieses historische Haus von seinem Putz befreit, das Fachwerk freigelegt und in großem Umfang restauriert, wobei nunmehr dieses Gebäude zu einem der Schmuckstücke von Artern zählt. Sowohl die alten Kellergewölbe als auch die Doppelböden sind dem Besucher zugänglich.

Im Bodenraum ist die Ausstellung der ehemaligen Kyffhäuserhütte zu sehen.

Öffnungszeiten:

jeden Freitag


von    10.00 bis 12.00 Uhr  


 
Außerhalb dieser Zeiten sind auf Wunsch Führungen möglich in Absprache mit Frau Michel Tel.: 03466 325524 oder Herrn Künne Tel.: 03466 320649.

In unmittelbarer Nähe des Fachwerkhauses befinden sich die spätromanische Veitskirche sowie das Flächendenkmal Arterner Altstadt.

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Parkfriedhof/ Solequelle und Solgraben

Der Arterner Parkfriedhof ist einer der Schönsten Anlagen in Deutschland.
Mit der Solquelle und dem vielfältigen Bestand an Bäumen und anderen Gewächsen ist er ein Anziehungspunkt der Stadt. 1833 wurde er von König I. der Stadt als Begräbnisstätte überlassen. Alte historische Grabstätten namhafter Persönlichkeiten Arterns sind hier zu finden.
Der Solgraben, das kleinste Naturschutzgebiet von Europa in seiner Art (Größe ca. 1,63 ha) und die bedeutendste Binnensalzstelle Mitteleuropas, bietet auf kleinstem Raum eine seltene Fauna und Flora. Pflanzen, wie z. B. gemeiner Queller, Salzwermut, Salzaster, Salzmelde, Salzbinse, Erdklee und Tiere, wie z. B. typische Salzkäfer, Salzwanzen und Salzfliegen sind hier zu finden. Als einziger Fisch lebt der dreizackige Stichling noch im Solgraben.


Die Solquelle
- ein Liter Wasser enthält 22-25 g Salz, vorwiegend Kochsalz, auch Gips, Kali- und Magnesiumsalze
- Salzjahresförderungsmenge 22400 m³
- Wassertemperatur ganzjährig 11,5°C
- der Karstquelltopf fördert 1,7 m³ Wasser/min. d.h. 28,3 Vs
- Sole kommt aus 300 m tiefem Steinsalzlager
- wirtschaftliche Nutzung vom Mittelalter bis 1964 (Saline)
- Quelle speist Solgraben und Soleschwimmbad

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Erlebnis - Soleschwimmbad Artern

Ein großer Anziehungspunkt für die Stadt und die Region um Artern ist seit 30 Jahren das Soleschwimmbad, romantisch im Salinepark gelegen. 1994/95 wurde das Solebad vollständig saniert. Es entstand eine völlig neue Beckenlandschaft mit einer 50 Meter Rutsche sowie diversen Wasserspielen, einem Strömungskanal und einem Planschbecken.
Der niveauvolle Spiel- und Sportbereich, der aus zwei Volleyballfeldern, einer Streetballanlage und einem Abenteuerspielplatz besteht, runden das Bild ab.
Die Speisung der Wasserbecken erfolgt durch eine natürliche Solequelle mit einem Salzgehalt von 3,25 %. Ausreichende Parkplätze sowie eine gute gastronomische Versorgung sind in unmittelbarer Nähe ebenfalls vorhanden.

Öffnungszeiten  

 

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Die Geschichte des Salineparks - Natur- und Kulturgeschichte

1727 kam der Befehl, in Artern eine neue Saline zu erbauen, an der allgemein bekannten Stelle in der Nähe der Unstrut.
Der am 11. Januar 1865 im Rathaus gegründete Verschönerungsverein, nahm sich der jungen Anlagen lebhaft an, pflanzte unermüdlich Bäume und Sträucher, schuf Spielplätze und Wege.
Schon die Salinedirektoren, besonders Wapler, Schröcker und Fischer, haben viel Fleiß auf den Park verwandt, brachten das Badewesen in die Höhe. Salinedirektor, Oberbergrat Constantin Wonnerberg schuf im 20. Jahrhundert, Gradierwerk, Tennispark, Inhalatorium, Soltrinkhalle, die fesselnde Wettersäule und die Kinderheilanstalt Cäcilienheim. (Welches heute nur noch z. T. vorhanden ist)
Ist doch der Aufenthalt sehr ruhig und erholsam, sind doch das Klima mild und die Luft gesund, vor allem der schöne Park, der inzwischen eine Größe von ca. 64 500 m² erreicht hat.
Der Arterner Salinepark besitzt zwei botanische Kostbarkeiten.
Die zwei Exemplare des Urweltmammutbaumes, auch chinesisches Rotholz oder als Wasserlärche bezeichnet, pflanzte vor Jahren der Arterner Tischlermeister und Naturfreund, Arno Alfred Fladrich, hier an.
Über viele Widersprüche hinweg entwickelte sich die Saline bis in unsere Zeit recht positiv.
Mit der Einweihung eines Fitneßpfades im November 1995, hat sich der Freizeitwert des Salineparkes weiter erhöht. Zehn Hinweis- und Stützpunktschilder sollen den gemütlichen Spaziergang zur sportlichen Betätigung machen, sei es durch Kniebeugen oder durch Balancieren auf Pfählen.

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Jüngkens Aussichtsturm

Seit seiner umfassenden Renovierung, bis 1992, ist der Aussichtsturm auf dem Arterner Weinberg (190 Meter über NN) als kleinstes Denkmal der Stadt wieder dem Publikumsverkehr zugänglich.
Die Geschichte des Turmes reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als im Rahmen einer Stiftung 1863 vorerst ein Ausguckhäuschen errichtet wurde, das später zum Turm erhöht werden konnte. Das nach seinem Stifter Jüngken benannte Bauwerk wurde im Laufe der Zeit u.a. zur Wetterbeobachtung und im 2. Weltkrieg zur Flugkontrolle genutzt. Heute stellt der Turm mit seinem Rundblick in die "Goldene Aue" und den Vorharz ein wichtiges touristisches Objekt der Stadt Artern dar, das sich in das gepflegte Bild des parkähnlichen bepflanzten Weinberges einpaßt. Im Turm selbst befindet sich eine kleine heimatgeschichtliche Ausstellung.

Führungen können unter 03466 3255-0 (Stadtverwaltung) oder 03466 320525 (Herr Roßberg) angemeldet werden.



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Tier- und Pflanzenwelt

Die Gegend um Artern zeichnet sich durch große Artenvielfalt aus. 1992 wurden 72 Arten Brutvögel und 46 Arten Gastvögel gezählt.
Mit dem Naturschutzgebiet Solgraben (1,63 ha) hat Artern ein geschütztes Gebiet mit seltenen Salzpflanzen (z.B. Salzsteppenvegetation - Queller, Sode, Salzmende, Salzaster, Milchkraut etc.) und die bedeutendste Binnensalzstelle Mitteleuropas.

Solgraben


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Natur- und Kräutergarten

Seit dem 30. Mai 2001 kann der Naturgarten bewundert werden. Über Naturwege können Sie den Germanengarten, Klostergarten, Färbergarten, Kräuterschnecke, Streuobstwiese, Wildblumenwiese, "Reich der Artemisia", "Garten der Besonderheiten" und Feng-Shui-Garten besichtigen. Im Mittelpunkt des Kräutergartens befindet sich die Kräuterfrau "Artemis", entsprechend dem derzeitigen Stand der Schulmedizin sind die Heilpflanzen nach Anwendungsgebieten an die jeweilige Stelle des Körpers gepflanzt. Sehr gut zu sehen aus der Luft. Ein Grillplatz kann auch genutzt werden. Sie finden den Garten am ehemaligen Westbahnhof und kann von Mai bis Oktober besichtigt werden.


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